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Besonders verblüffend ist die Tatsache, dass sich dort draußen ein den Himmel überspannendes Band aus energiegeladenen neutralen Atomen (ENA) befindet. Sie entstehen, wenn die geladenen Partikel des Sonnenwinds auf interstellare Materie treffen.
Diese Teilchen werden durch Magnetfelder nicht ihrer Bewegung beeinflusst, ohne sich ablenken zu lassen, schießen sie auf die Erde zu, wo IBEX sie abfängt. Kein Modell und keine Theorie hatte das Band vorhergesagt und die Voyager-Sonden sind an ihm vorbei gedüst, ohne es zu bemerken. Es ist schmal, lang und hat eine Energie von 0.2 bis 6.0 Kilo-Elektronenvolt (keV).
Die Wissenschaftler haben die Vermutung, dass das Magnetfeld der Milchstraße für das Phänomen verantwortlich sein könnte. Sicher ist aber nur, dass sie vor etwas völlig Neuem stehen, dessen Entstehung und Rolle in der Heliosphäre erst geklärt werden muss. Die Astrophysiker sind sich einig, dass die bisherigen Modelle nun zu überprüfen sind.
Der Leiter der IBEX-Mission Dave McComas vom Southwest Research Institute ist sich sicher, dass die überraschenden Forschungsergebnisse unser Bild von der Heliosphäre revolutionieren werden:
Kommentar: Die IBEX-Resultate sind wirklich bemerkenswert, denn sie zeigen Emissionen, die keiner gängigen Theorie und keinem Modell dieser nie zuvor gesehen Region entsprechen. Wir erwarteten kleine, graduelle räumliche Variationen an der interstellaren Grenze zu finden. Aber IBEX zeigt uns ein sehr schmales Band, das zwei oder drei Mal strahlender ist als alles andere am Himmel.
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