...was mich dazu bringt, irgendwo in meinem Kopf die Idee nicht loszuwerden dass die RAF einfach viel zu praktisch war als "Agent Provocateur" und ideales Medien- PR Instrument für immer schärfere Gesetze, und der Bürger klatscht "ich hab ja nichts zu verbergen" johlend Beifall bei der Beschneidung seiner Grundrechte.
Hätte es die RAF nicht gegeben, man hätte sie erfinden müssen...
Und es stimmt, eine ganze Generation wurde von offen fordernden Ideenhabern zu Rechtfertigenmüssern degradiert, dieses Rollenspiel wird ja bis heute fortgesetzt.
Als die üblichen Verdächtigen nun wirklich langsam zu alt und bequem geworden waren, um sich für so n Scheiß noch provozieren zu lassen hat man ja elegant den Zossen gewechselt und flugs die bösen Kinder von heute eingespannt.
Ich behaupte mal, die drei ach so medienwirksam hier festgenommenen Amateurattentäter waren eine billige Kopie des Drehbuchs "WTC Part One".
Man erinnere sich, das gescheiterte, erste Attentat aufs WTC, da wurde von den Ermittlungsbehörden auch die Chemikalie gegen eine schwächer dosierte Variante ausgetauscht. Man hat sie monatelang beobachtet, wusste Bescheid, und hat sie trotzdem der Bilder wegen zum "Zug" kommen lassen. Das war den hiesigen Regisseuren wohl wegen der knappen Budgets für solche Spielereien ( "Celler Loch" g**geln.. ) zu teuer. Aber ansonsten gleichen sich beide Plots.
Aber zurück zur RAF: Allein ein gewisser Herr Mahler und sein Werdegang sowie diverse andere "zweite Geigen" die heute ganz anders klingen als damals lassen in mir die Zweifel nicht ruhen, dass hier ein Ungeheuer geschaffen wurde um den Deutschen Michel reflexartig strammstehen zu lassen wann immer man es erwähnt.
Und der aktuelle Film ist polemische Gülle, aber das ist man ja aus der Ecke gewohnt... Präsentiert den Leuten weiter simple Stamm(heim)tischwahrheit, für mehr sind sie zu dumm... Noch ein Gläschen Toscanawein?


Zitieren





Lesezeichen